Die 5 wichtigsten Versicherungen beim Hausbau/Sanierung

Bauherrenhaftpflicht, Bauwesenversicherung, Berufsgenossenschaft ...
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Jochen104
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Die 5 wichtigsten Versicherungen beim Hausbau/Sanierung

#11

Beitrag von Jochen104 » 2. Januar 2017 13:35

Hallo,
das hängt meist vom versicherten Risiko ab und ist daher nicht pauschal zu sagen.
Eine BUZ mit 1000 Euro monatlicher Leistung im Schadensfall kostet weniger als eine mit 2000 Euro.
Eine Risikolebensversichung die 100.000 Euro im Schadensfall zahlt kostet weniger als eine die 500.000 Euro zahlt.
...

Am besten die Angebote verschiedener Versicherungen einholen und vergleichen. Und dabei nicht nur auf die Beträge sondern auch auf die Bedingungen achten. @Doc_Schnaggls hat ja schon ein Beispiel für die Hausratversicherung genannt.


Viele Grüße,
Jochen

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Häuslebauer
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#12

Beitrag von Häuslebauer » 3. Januar 2017 06:53

Hatte die Versicherungen nur mal in meine Kostenauflistung mit eingefügt und durch Internet Suchmaschinen noch nicht wirkliche Zahlen gefunden, darum meine Frage. Aber hast Recht Olli, ändert sich von Fall zu Fall und kann sicher nicht pauschalisiert werden.
Gruß aus Bayern,
Andreas
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#13

Beitrag von saskia10 » 23. Januar 2017 19:57

Ich habe mir gerade auf die Suche gemacht und einen Vergleich von verschiedenen Versicherungen gibt es z.B.: hier.
Auf jeden Fall danke für die vielen Informationen, da macht das ganze gleich viel mehr Sinn!
Alles Liebe,
Saskia

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Painkiller
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#14

Beitrag von Painkiller » 24. Januar 2017 08:41

Gerade bei der BUZ wird der Versicherungsnehmer auch in eine Risikogruppe eingestuft. Z.b. wird man gefragt ob man Risikosportarten betreibt, Vorerkrankungen hat, welchen Beruf man ausübt. Manche Dinge führen dann zwar nicht zu einem monatlich höheren Beitrag sondern zu Leistungsausschlüssen. Daher auch oft der Tipp die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen, da zu dem Zeitpunkt noch keine Krankheiten etc. vorhanden sind die evtl. später dann nicht mehr versichert werden können.
Desweiteren gibt es bei der BUZ die Möglichkeit diese an Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen zu koppeln. Unser Versicherungsmakler hat uns damals empfohlen die BUZ an eine kleine Lebensversicherung zu koppeln da diese über die Steuererklärung absetzbar ist. Bei einer Rentenversicherung ist das nicht der Fall.

Nur mal als Kalkulationsbeispiel: ein Büroangestellter ohne besondere Risiken zahlt für eine BUZ mit 1500€ monatl. Leistung knapp 60€... ;)


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#15

Beitrag von Robin » 10. Februar 2017 09:51

Hallo, ich habe mal eine Frage bezüglich der Bauherrenhaftpflicht:
Sollte die über 3 oder 5 Millionen sein?

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Painkiller
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#16

Beitrag von Painkiller » 10. Februar 2017 12:15

Unsere war über 10Mio. und bis zu einer Bausumme bis zu 400.000€.

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Jochen104
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#17

Beitrag von Jochen104 » 10. Februar 2017 17:47

Personenschäden können langfristig richtig teuer werden, daher würde ich auch eine möglichst hohe Summe wählen.
Viele Grüße,
Jochen


Grym
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#18

Beitrag von Grym » 4. Mai 2017 20:05

Doc_Schnaggls hat geschrieben:
7. Dezember 2016 14:00
Bei manchen Versicherungstarifen ist beispielsweise ein Einruchversuch NICHT mitversichert.

Das heißt dann, dass der Hauseigentümer auf dem Schaden an Tür / Tor / Fenster sitzen bleibt, wenn es dem Einbrecher nicht gelingt ins Haus einzudringen und er "nur" Sachschaden hinterlässt.
Das ist auch gar nicht Sinn und Zweck einer Versicherung.

Eine Versicherung soll existentielle Schadfälle absichern und nicht ein paar hundert oder tausend Euro. Eine KFZ- oder Privat-Haftpflicht, weil es im Fall des Falles gerne mal Millionen Euro werden können. Ja, sollte man machen. Eine Gebäudeversicherung, weil sonst x00.000 EUR Verlust eintreten. Ja auf jeden Fall.

Eine Vollkasko? Naja, vielleicht bei einem teuren Auto, welches man nicht einfach so ersetzen könnte. Fraglich wäre hier noch, warum man überhaupt ein Auto fährt, welches man sich eigentlich gar nicht leisten kann.

Aber ein Glasbruchversicherung? Eine Brillenversicherung? Eine Versicherung die Einbruchsversuch leistet?

Wer so etwas nicht mal eben nebenbei hat, hat ein Problem seinen Finanzen und sich evtl. beim Hausbau auch übernommen. Eine Versicherung sollte nur existentielle Fälle absichern und wenn Glasbruch zu einem existentielle Risiko führt, dann läuft was falsch.

Ist das wieder typisch Grym überzogen und überzeichnet? Aber ja. Aber echt mal, so etwas zu versichern, geht gar nicht.

Eine Hausrat-Versicherung an sich kann ja sogar sinnvoll sein. Wenn der gesamte Hausrat über x0.000 EUR abbrennt, Wasserschaden bekommt oder ähnliches - ja ok - das ist ja ein hoher Schaden. Aber nicht ein Einbruchsversuchsschaden über vielleicht weniger als 1.000 EUR.

Und natürlich sollte man überall und soweit möglich immer den höchstmöglichen Selbstbehalt vereinbaren.

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#19

Beitrag von Jochen104 » 5. Mai 2017 04:45

Das ist letztlich immer eine Frage der Risikobereitschaft.
Viele Grüße,
Jochen


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#20

Beitrag von Caspar2020 » 5. Mai 2017 05:50

Grym hat geschrieben:
4. Mai 2017 20:05

Und natürlich sollte man überall und soweit möglich immer den höchstmöglichen Selbstbehalt vereinbaren.
Damit mag man eventuell Geld sparen über lange Sicht gerechnet. Aber ich ärger mich jedes mal sowas wenn ich den SB bezahlen muss, das ist mir das "Geld" nicht wert.

Und für einige Dinge die jetzt nicht so existenziell sind wie z.B. Glasbruch fand ich den Mehrpreis (in unserem Fall 24€ im Jahr) marginal.

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