Glossar


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BegriffDefinitionBild
 A
AttikaEine Attika ist eine niedrige Wand über dem Haupt-Gesims eines Gebäudes, mit der das Dach verdeckt werden soll. In der klassischen Baukunst wurde eine Attika häufig mit Figuren bekrönt. Von der Renaissance über Barock bis zum Klassi­zis­mus war die Attika ein beliebtes dekoratives Architekturelement. Im modernen Bauwesen ist eine Attika nur noch die mit Blech verkleidete Erhöhung am Rand eines FlachdachsAnzeige
AufmaßAls Aufmaß bezeichnet man im Bauwesen: a) das Ausmessen und Aufzeichnen eines bestehenden Gebäudes oder Bauwerks. Die Bauzeichnungen dienen dann als Grundlage für eine Planung. Siehe dazu auch Bauaufnahme. b) die Ermittlung des Umfangs von Bauleistungen. Dazu misst man das tatsächliche Objekt, (d. h. auf der Baustelle) auf oder der Leistungsumfang wird aus Ausführungsplänen ermittelt. Ein Aufmaß kann für ein Leistungsverzeichnis oder zur Erstellung einer prüfbaren Abrechnung genutzt werden.Anzeige
AusführungsplanungDie Ausführungsplanung (auch Werkplanung genannt) ist die fünfte Leistungsphase des § 15 der HOAI. In dieser Phase werden die Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnugen im Maßstab 1:50 bis 1:1 erstellt. Baustoffe und Materialien werden festgelegt. Auf Grundlage dieser Pläne erstellen die Handwerker auf der Baustelle das Gebäude. 
AZArbeitszimmerAnzeige
 B
BauleiterBauleiter ist derjenige, der (zivilrechtlich) die Verpflichtung übernommen hat, darüber zu wachen, dass das Vorhaben entsprechend den öffentlich-rechtlichen Anforderungen durchgeführt wird. Der Bauleiter hat darüber zu wachen, dass das Vorhaben in Übereinstimmung mit dem öffentlichen Recht, unter Berücksichtigung mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und entsprechend der erteilten Baugenehmigung durchgeführt wird. Ferner ist der Bauleiter für die Einhaltung des Arbeitsschutzes verAnzeige
BausparvertragEin Bausparvertrag ist eine zweigeteilte Form der Immobilienfinanzierung. Zuerst erfolgt eine Ansparphase und anschließend eine Darlehnsphase. 
BebauungsplanDer Bebauungsplan enthält die rechtsverbindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Er bildet die Grundlage für weitere, zum Vollzug des Baugesetzbuchs erforderliche Maßnahmen (vgl. § 8 BauGB).Anzeige
BHSBDer Bauherren-Schutzbund e. V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein, der eine bundesweit unabhängige Beratung für private Bauherren und Kapitalanleger anbietet.Anzeige
BNKBaunebenkostenAnzeige
BrennwertthermeDie Brennwertheizung ist eine richtungsweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Anlage - der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen soAnzeige
BRFBrüstungsfenster - auf eine Mauerhöhe von 0.80 m (in machen Bundesländern auch 0.90 m) aufgesetztes Fenster 
BUBauunternehmenAnzeige
BVBauvorhabenAnzeige
 D
DFFDachflächenfenster sind schall- und wärmgedämmte Dach- und Ausstiegsfenster. Sie dienen der Belichtung und Belüftung bei ausgebauten Dachgeschossen. Sie müssen den Anforderungen der Bauregelliste entsprechen und sind Ü-Zeichenpflichtig. Dachflächenfenster müssen aufgrund der erhöhten Anforderung auf ihre Schlagregensicherheit geprüft sein. Dachflächenfenster sollen nicht unter 15° Fensterneigung eingebaut werden. Bei Dachneigungen unter 15° sind Sondermaßnahmen erforderlich. Seit den 60er Jahren in technisAnzeige
DHDie Definition des Doppelhauses ist in Deutschland in der Baunutzungsverordnung geregelt (§ 22 BauNVO). Darin wird unter anderem eine klare Abgrenzung der Haustypen Doppelhaus und Mehrfamilienhaus vorgenommen. Von einem Doppelhaus spricht man demnach bei einer zusammenhängenden Wohneinheit, die über sowohl über getrennte Eingänge als auch separate Treppenhäuser verfügt, was beim Mehrfamilienhaus nicht der Fall ist.Anzeige
DrempelDer Drempel ist die senkrechte Wand zwischen der lastaufnehmenden Dachkonstruktion und der obersten Geschossdecke, also die Verlängerung der Hausaußenwand nach oben unter das Dach . Je höher diese Wand ist, desto mehr Platz bietet das Dachgeschoß zum aufrechten Gehen und umso komfortabler wird der Wohnbereich. Da der Drempel etwa kniehoch ist wird er auch Kniestock genannt.Anzeige
DunstabzugshaubeDunstabzugshaube 
 E
Erneuerbare-Energien-GesetzDas Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien, auch Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genannt, soll Energieversorgungsanlagen fördern, die aus sich erneuernden (regenerativen) Quellen gespeist werden. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz trat nach seiner Verabschiedung durch den Bundesrat am 01. Januar 2009 in Kraft.Anzeige
ERR
Heizung
Einzelraumregelung: Die in einem Gebäude zu erzielende Heiztemperatur kann auf sehr vielfache Weise geregelt werden. Jedermann bekannt sind die Thermostate, die am Heizkörper oder Wand befestigt sind und von Hand verstellt werden können.Anzeige
 F
FHFirsthöheAnzeige
 G
GFZDie Geschossflächenzahl (GFZ) gibt an, wieviel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig sind. Hat das Grundstück beispielsweise eine Fläche von 500 m² und die GFZ beträgt 0,5 darf das Gebäude, verteilt auf alle Geschosse, höchstens eine Fläche von 250 m² haben.Anzeige
GRZDie Grundflächenzahl (Abkürzung GRZ) gibt an, wie groß der Anteil der bebauten Fläche an der Gesamtfläche ist. Sie wird im Bebauungsplan festgelegt und schränkt die Bebauung eines Grundstücks ein. So kann die Gemeinde festlegen, dass noch genügend Garten- bzw. Grünfläche vorhanden bleibt.Anzeige
 H
HARHausanschlußraumAnzeige
HKHeizkörperAnzeige
HTHHope that helpsAnzeige
HWRHauswirtschaftsraumAnzeige
 I
ISDNIntegrated Services Digital Network (ISDN). Technologie von Telefonanschlüssen, die bis Ende 2018 komplett vom Markt verschwindet, da veraltet.Anzeige
 K
KFBKüchenfachberaterAnzeige
KiZiKinderzimmerAnzeige
KSDer Kalksandstein besteht aus einer Mischung, welche Kalk, Sand und Wasser enthält, die ohne chemische Zusatzstoffe gepresst und ausgehärtet wird. Die Härtetemperatur bei der umweltfreundlichen Steinherstellung beträgt 160 - 200 °C. Diese relativ niedrige Temperatur zur Dampfhärtung ergibt einen geringen Energieaufwand bei der Produktion. Es entstehen keinerlei Schadstoffe. Kalksandsteine leisten deshalb einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung und damit auch an das Gleichgewicht der Ökologie.Anzeige
KWDDas Krüppelwalmdach ist eine besonders auf nord- und niederdeutschen Gehöften gebräuchliche Variante des Walmdachs. Es entspricht einem Walmdach mit hochgesetzter Traufhöhe am Giebel, d.h. es besitzt einen im oberen Teil abgewalmten Giebel. In manchen Gegenden wird es auch als Schopfwalmdach oder auch Halbwalmdach bezeichnet.Anzeige
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 M
Müll Unter ArbeitsPLatte
Abkürzung
MUPL ist eine Abkürzung aus dem Küchenforum für den Unterschrank, der den Mülleimer im Auszug direkt unter der Arbeitsplatte ermöglicht, stehend oder hängend, was extrem praktisch ist: kein Bücken zum Mülleimer, sichere Trefferquote beim Schneiden direkt über dem Eimer oder beim Wischen von Biomüll von der APL. MUPL = Müll Unter ArbeitsPLatte Der MUPL wird bei Küchenherstellern oft als "Unterschrank mit Abfallsystem" angeboten und ist so standardmäßig zu erwerben.
Externer Link: https://www.kuechen-forum.de/lexikon/mupl.html
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 O
OKFFOberkante FertigfußbodenAnzeige
 P
PDPultdach: Gefälledach mit in der Regel flacher bis sehr flacher Neigung, das wie ein Pultdeckel auf dem Baukörper liegt. Das Pultdach ist neben dem Flachdach die einfachste Dachform überhaupt. Mit nur einer schrägen Dachfläche ist es kostengünstig herzustellen. Seit einiger Zeit erfreut es sich starker Beliebtheit, weil ein Pultdachhaus im Gegensatz zu einem Haus mit Satteldach immer ein Vollgeschoss aufweist. Die Dachfläche von Pultdächern liegt zwar generell zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und SchneeAnzeige
PHEin Passivhaus ist ein Gebäude, in dem eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer ohne separates Heiz- bzw. Klimatisierungssystem zu erreichen ist. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m²a). Das Passivhaus ist eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses (NEH). Im Vergleich zum NEH benötigt ein Passivhaus 80% weniger Heizenergie, imAnzeige
PVPhotovoltaikAnzeige
 R
RohbaulichteRohbaulichte ist die Maßangabe in Breite oder Höhe für eine Maueröffnung (z. B.für Türen oder Fenster). Die Rohbaulichte ist immer größer als die Lichte Breite (LB) oder Lichte Höhe (LH), weil auf der Rohbauwand noch Aufbauten vorgenommen werden müssen (z.B. Putz oder Türzarge, nach deren Fertigstellung sich erst die Maße LB bzw. LH ergeben.Anzeige
 S
SDSatteldach: Das am häufigsten in Deutschland verbreitete Dach. Das Satteldach liegt in Form eines Dreiecks auf dem Baukörper und schließt entweder mit seinem First parallel zu den beiden Giebeln ab oder es ragt noch über die Giebel hinaus. Satteldächer werden als Pfettendach oder als Sparrendach ausgebildet. Üblich sind Dachneigungen ab etwa 30 Grad (flaches Satteldach) bis über 60 Grad (altdeutsches Dach). Weit verbreitet sind Satteldächer mit etwa 38 bis 45 Grad Neigung. Diese bieten genug Raum für einenAnzeige
SKSpeisekammerAnzeige
Smart HomeSmart Home ist ein Oberbegriff für automatisierte Abläufe durch miteinander vernetzte Geräte in den Haushalten. 
SolarthermieTechnische Einrichtung zur Wassererwärmung mittels Sonneneinstrahlung. In der Regel auf Dachflächen.Anzeige
SPIBOAls Spitzboden wird der über der obersten Deckenebene im Dachgeschoss liegende Dachraum bezeichnet. In der Regel besteht die Kehlbalkenebene aus einer leichten Holzbalkendecke, der Spitzboden ist im Normalfall lediglich über ein Einschubtreppe zugänglich, bei zu geringer Resthöhe dieses Dachraumes wird ein Zugang nicht vorgesehen. Aufgrund der geringen Raumhöhe können bzw. dürfen im Spitzboden keine Aufenthaltsräume eingerichtet werden, dieser Dachraum kann aber bei noch hinreichender Höhe als Abstell- odeAnzeige
SVSachverständigerAnzeige
 T
THTraufhöheAnzeige
 V
Verdingungsordnung BaurechtBei den VOB handelt es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen, die als Alternative zu dem Werkvertragsrecht des BGB aufgestellt wurden. Die VOB bestehen aus den Teilen A, B und C: Die VOB/A regeln die Vergabe von Bauaufträgen durch öffentliche Bauträger bis zum Abschluss des Bauvertrages. Die VOB/B regeln die Vertragsbestandteile für die Ausführung von Bauleistungen nach dem Vertragsschluss. Teil C beinhaltet die allgemeinen technischen Vorschriften für Bauleistungen.Anzeige
VoIPVoice over IP (VoIP), IP-Telefonie, InternettelefonieAnzeige
VPBNetzwerk aus firmenneutralen und unabhängigen BaufachleutenAnzeige
 W
WaMaWaschmaschineAnzeige
WDDas Walmdach ist eine sehr häufig zu sehende Dachform, dem Satteldach verwandt. Im Gegensatz zu diesem schließt der First jedoch nicht mit den beiden Giebelwänden ab, sondern ist beidseitig zurückgebaut, das heißt abgeschrägt sind. Dabei unterscheidet man noch Zwergwalmdach, Krüppelwalmdach und Fußwalmdach. Da bei diesen Varianten nicht die komplette Seite abgewalmt ist, spricht man auch häufig von Vollwalmdach, wenn der Walm so ausgebildet ist, wie auf der Zeichnung. Weitere Bezeichnungen für Walmdach sinAnzeige
WDVSWärmedämmverbundsystem -Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) stellen ein kombiniertes Klebe-, Montage-und Beschichtungssystem dar, wie es in der DIN V18559 beschrieben wird. Wärmedämmende Materialien (Styropor, Steinwolle, Holzwolle-Leichtbauplatten, Kork etc.) werden auf den Außenwänden eines Gebäude befestigt (mit Klebemörtel, mit Dübeln, mit Halteleisten). Die Dämmung wird anschließend mit einer Beschichtung versehen. Diese Beschichtung besteht aus einem Unterputz (Armierungsschicht) und einer SchlussbeschichAnzeige
Widerstandsklasse RC IIGeprüfte einbruchhemmende Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Fenster und Fenstertüren (Balkon- oder Terrassentüren) nach DIN V ENV 1627 (mindestens Widerstandsklasse [WK] 2) einen guten Einbruchschutz. Diese Fenster werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Rahmen, Beschlag, Verglasung) keinen Schwachpunkt gibt. Es handelt sich damit um ein Fensterelement Anzeige
WLAN(Wireless Local Area Network) Drahtloses lokales Netzwerk zur Verbindung von Hardware-Komponenten, zwischen denen Daten übertragen werden sollen.Anzeige
 Y
YMMDYou made my Day - sinngemäß "Du hast mir den Tag gerettet"Anzeige
 Z
ZFHZweifamilienhausAnzeige
ZwerchhausDas Zwerchhaus ist ein zum Hauptdach rechtwinklig (zwerch = landschaftlich für quer) stehender Dachaufbau, der sich über mehrere Stockwerke erstrecken kann. Sein Giebel schließt, anders als die Gaube, mit der Hauswand ab, sein Dach ist geneigt. Oft sind mehrere Fenster in den Giebel des Zwerchhauses eingelassen. Der Begriff der Lukarne wird manchmal gleichbedeutend verwendet. Das Bauelement des Zwerchhauses entstand im 14. Jahrhundert in der städtischen Speicherarchitektur.Anzeige

Bibliographie
Webographie
Illustrationen